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von l. n. r.: Ministerialrat Franzjosef Schafhausen
(Bundesumweltministerium), Dr.-Ing. Jürgen Bock (Technischer Leiter) u. Leo Mating (Vorstand) von den Stadtwerken Herne AG, Dr.-Ing. Gorden Spangardt, Dipl.-Ing. Clemens Backhaus und Dr.-Ing. Jürgen Meyer von Fraunhofer UMSICHT.
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von l. n. r.: Bärbel Höhn, Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW und Dr.-Ing. Jürgen Meyer von Fraunhofer UMSICHT
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Erster Optionsschein auf Kohlendioxid-Reduktion für Bundesumweltminister.
Symbolisches Emissionsrechte-Zertifikat für Jürgen Trittin.
Die Stadtwerke Herne AG, Fraunhofer UMSICHT und Emissions-Trader ET GmbH geben den symbolischen Startschuss für den Emissionshandel in Deutschland: Auf der internationalen Fachmesse »E-world of energy & water 2003« übergibt Leo Mating, Vorstand der Stadtwerke Herne, den ersten Optionsschein auf eine Tonne Kohlendioxid-Reduktion an das Bundesumweltministerium. Stellvertretend für Umweltminister Jürgen Trittin wird Ministerialrat Franzjosef Schafhausen das Zertifikat mit der Nummer 1 entgegennehmen.
Der Inhaber des Optionsscheins ist berechtigt, in den Jahren 2005 bis 2012 eine Tonne Kohlendioxid-Emissionsrechte von den Stadtwerken Herne zu beziehen. Die auf der E-world ausgegebenen Optionsscheine werden nicht an der Börse gehandelt. Der Wert der auf 500 Stück limitierten Zertifikate beträgt bis zu 3 Euro.
Die CO2-Reduzierung ergibt sich aus dem geplanten Grubengasprojekt »HER-TEUTO« der Stadtwerke Herne. Ab dem kommenden Frühjahr soll auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Teutoburgia in Herne mit einer Bohrung begonnen werden, durch die Grubengas abgesaugt und in einem 2 MW Blockheizkraftwerk zur Strom und Wärmeerzeugung genutzt wird. Ohne das Projekt würde das klimaschädliche Grubengas aus dem ca. 3 Millionen
Quadratmeter großen Förderfeld der stillgelegten Zeche ungenutzt in die Atmosphäre entweichen. Insgesamt können so ca. 70.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.
Die eingesparten Emissionen, die sich aus der Nutzung des Grubengases und der Verdrängung konventionell erzeugten Stroms und Wärme ergeben, können nach dem Kyoto-Protokoll zertifiziert und international gehandelt werden. Das Bundesumweltministerium hat die Eignung von Grubengasprojekten als Emissionsminderungsprojekte nach dem Kyoto-Protokoll bestätigt. Hierdurch können bereits jetzt die im HER-TEUTO-Projekt erwarteten Emissionsminderungen vermarktet werden.
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